Der Spezialist für Stanz- und Umformteile Ernst Klimmer GmbH, investierte in den letzten 3 Jahren bereits in eine zusätzliche moderne Produktionshalle, inklusiv eines neuen Umformautomaten mit 880 Tonnen Druckkraft. Auch im Jahr 2011 wurde wieder erheblich investiert, z.B. in einen neuen Umformautomaten mit 1.000 Tonnen Druckkraft, die bis Ende August 2011 in Betrieb gehen wird. Mit dieser neuen Anlage werden hochbeanspruchte Bauteile für alle 1,2/1,4/1,8/2,0 Liter-Turbo-Benziner-Motoren der Volkswagen AG gefertigt. Das Material wird dabei in der Presse regelrecht „zum Fließen“ gebracht. Das heißt, im stark beanspruchten Bereich wird das ursprünglich 4 mm dicke Material auf über 5 mm aufgestaucht, im nicht belasteten Bereich auf 3 mm abgestreckt.
Torsten Klimmer, Geschäftsführender Gesellschafter der Ernst Klimmer GmbH, wertet diese Gebäude- und Anlagen-Investitionen als klares Bekenntnis zum Standort Burgau. Klimmer geht davon aus, dass im Zuge der Erweiterung der Anlagen im kommenden Jahr 10 neue Arbeitsplätze im technischen Bereich - vom Maschinen- und Anlagenführer bis zum Feinwerkmechaniker Werkzeugbau - geschaffen werden.
Die Ernst Klimmer GmbH wurde 1969 von Ernst Klimmer durch Übernahme seines Ausbildungsbetriebes gegründet und ist zu 100 % im Besitz der Familie Klimmer. Das Burgauer Industrie-unternehmen beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und erwartet im laufenden Jahr einen Umsatz von 55 Mio. Euro, damit
10 % mehr als im Vorjahr.
Klimmer ist der führende Generalist und Spezialist in der Stanz- und Umformtechnik.
Das Spektrum der Produktion auf 14.000 m² umfasst einen eigenen Werkzeugbau und die Verarbeitung von Stahl, Edelstahl sowie Aluminium über die Serienfertigung von Einzelteilen bis zu Baugruppen. Die Kunden kommen aus zahlreichen Branchen, wie z.B. die Automobil- und Elektroindustrie sowie die Produzenten von Selbstbedienungselementen.
Ganz besonders ist, dass Klimmer nicht an ein bestimmtes Fertigungsverfahren gebunden ist und so weltweit der einzigste Anbieter ist, der alle Abgasverbindungsvarianten und –elemente produzieren kann.
Das Unternehmen beherrscht das gesamte Spektrum der Weiterverarbeitung inkl. modernster Prozessüberwachung durch Körperschall und optische Systeme. Insgesamt liegt der Materialeinsatz bei über 20.000 t/Jahr. Direkt geliefert wird in 22 Länder rund um den Globus. „Bei allem was wir tun, steht dabei die Ausbildung unserer Fachkräfte stets im Mittelpunkt“, so Torsten Klimmer.